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Fischer sichern ein Boot vor der Ankunft des Sturms.

KEYSTONE/EPA/FRANCIS R. MALASIG

(sda-ats)

Auf den Philippinen sind bei Erdrutschen in Folge des Sturms "Kai-Tak" mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende Menschen würden nach den Erdrutschen auf der kleinen Insel Biliran zudem vermisst, teilten die örtlichen Behörden am Sonntag mit.

Behörden warnten am Sonntag weiterhin vor Überschwemmungen und Erdrutschen. Auf der Insel Leyte und der benachbarten Insel Samar wurden ausserdem mindestens 19 Menschen verletzt, und mindestens 87'700 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Insgesamt seien mehr als 220'000 Menschen von dem Sturm betroffen gewesen.

Tausende Reisende sitzen den Behörden zufolge fest, weil der Fährverkehr teilweise ausgesetzt war. Davon waren viele wegen des bevorstehenden Weihnachtsfestes auf dem Weg zu Verwandten. Auf den katholisch geprägten Philippinen sind die Weihnachtsferien eine beliebte Reisezeit.

Nach Angaben des Katastrophenschutzes wurden infolge von "Kai-Tak" Stromleitungen in 39 Städten beschädigt, auch Strassen und Brücken waren demnach betroffen.

In der Stadt Tacloban auf Leyte gab Überflutungen von bis zu anderthalb Metern Höhe. Starker Wind hat ausserdem dazu geführt, dass die Wasser- und Stromversorgung in der Stadt unterbrochen war. 82 Prozent der Stadt wurden überflutet.

Auf Samar und Leyte leben insgesamt rund 4,5 Millionen Menschen. Auf den Inseln hatte vor vier Jahren Super-Taifun "Haiyan" gewütet. Damals waren mehr als 7350 Menschen ums Leben gekommen oder gelten seitdem als vermisst.

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