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Rettungskräfte suchen in der Raganello-Schlucht in Süditalien nach weiteren Vermissten.

KEYSTONE/EPA ANSA/FRANCESCO CAPITANEO

(sda-ats)

Mindestens acht Menschen sind bei einem Ausflug in einer Schlucht in Süditalien ums Leben gekommen. 23 Menschen konnten gerettet werden, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Fünf Menschen werden demnach noch vermisst.

Unter den Toten seien vier Frauen und vier Männer, sagte eine Sprecherin des Zivilschutzes der Nachrichtenagentur DPA am Montagabend. Sechs Menschen seien verletzt, ein Kind sei wegen Unterkühlung ins Spital geflogen worden.

Das Unglück ereignete sich in der Raganello-Schlucht nahe der Berggemeinde Civita in der Region Kalabrien. Starker Regen hatte den Fluss in der Schlucht anschwellen lassen, berichteten italienische Medien. Die Ausflügler seien von dem Hochwasser überrascht und teilweise mitgerissen worden.

Unter den Vermissten könnten auch Kinder sein, berichtete Ansa unter Berufung auf die Rettungskräfte. Wie viele Menschen sich genau in der Schlucht befanden, war unklar. Zwar werden dort geführte Touren angeboten. Der Canyon im Nationalpark Pollino ist aber frei zugänglich.

Einige der Geretteten und der Toten waren nach früheren Angaben von Ansa in einer Gruppe unterwegs gewesen. Die Tageszeitung "La Repubblica" berichtete online, dass es einigen gelungen sei, sich an den Klippen in Sicherheit zu bringen.

Der Canyon ist der Gemeinde Civita zufolge 13 Kilometer lang und mit glasklarem Wasser und spektakulären Felsformationen ein beliebter Ausflugsort für Touristen. Die Schlucht ist einem privaten Touren-Anbieter zufolge bis zu 400 Meter tief.

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SDA-ATS