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Unterwegs mit Boot statt Auto: In Kanada haben schwere Regenfälle Überschwemmungen verursacht.

KEYSTONE/EPA/VALERIE BLUM

(sda-ats)

Heftige Regenfälle haben in Kanada schwere Überschwemmungen verursacht. Medienberichten zufolge gab es mindestens einen Toten und mehrere Vermisste.

Besonders betroffen waren mehrere Provinzen im Osten, aber auch Regionen an der Westküste. Behörden sprachen von den schlimmsten Niederschlägen seit mehr als 50 Jahren. Auch werden in den kommenden Tagen weitere Regenfälle erwartet.

In Quebec im Osten soll ein Mann in den Fluten ums Leben gekommen sein, nachdem er und sein zweijähriges Kind sich zunächst auf das Dach ihres Autos hatten retten können, wie der kanadische Sender CBC berichtete. Demnach war auch die Ehefrau des Mannes zum fraglichen Zeitpunkt mit im Wagen, konnte sich aber in Sicherheit bringen. Nach dem zwei Jahre alten Mädchen wurde noch gesucht.

Auch in der Provinz British Columbia im Westen wurden zwei Menschen vermisst. Dort sei der Chef einer örtlichen Feuerwehr von den Fluten eines über die Ufer getretenen Flusses mitgerissen worden, zitierte der US-Sender CNN einen Sprecher von Kanadas berittener Polizei. Zudem laufe die Suche nach einem älteren Mann, dessen Haus von einer Schlammlawine verschüttet worden sei.

Gut 1500 Einwohner der Provinz Quebec wurden CNN zufolge bereits in Sicherheit gebracht, weitere 2800 hätten ihre Häuser freiwillig verlassen. Die kanadische Regierung schickte bisher etwa 1650 Soldaten in die Krisengebiete, wie sie auf ihrer Internetseite mitteilte.

SDA-ATS

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