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Mindestens ein Toter nach Demonstrationen in Bahrain

Bei Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften ist am Montag im Golfstaat Bahrain ein Mensch getötet worden. Mindestens 20 weitere wurden verletzt.

Nach den Unruhen in mehreren arabischen Ländern hatten Oppositionelle über das Internet zu einem "Tag des Zorns" aufgerufen, worauf es in mehreren Orten Proteste gegen die Staatsführung gab.

Korrespondenten zufolge starb ein junger Mann bei Auseinandersetzungen in einem Vorort der Hauptstadt Manama an schweren Schusswunden. Auch einige der Verletzten seien von Schüssen getroffen worden, andere wiesen Knochenbrüche oder Verletzungen durch Tränengas auf.

Bereits am Sonntag waren bei Zusammenstössen mehrere Menschen verletzt worden. Um weitere Proteste im Keim zu ersticken, liess die Führung des Golfstaates an wichtigen Punkten massiv Sicherheitskräfte auffahren.

Das arabische Königreich wird von einer sunnitischen Herrscherfamilie regiert, obwohl schiitische Muslime die Bevölkerungsmehrheit stellen. Mehrere politische Gruppierungen der Schiiten unterstützten den Protestaufruf, den Unbekannte im Internet verbreitet hatten.

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