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Bei einem Angriff auf ein Billardcafé in einem Armenviertel der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere seien schwer verletzt worden, teilte die Polizei am Samstag mit.

Zeugenaussagen zufolge hatte ein bewaffnetes Kommando das Café gestürmt und das Feuer auf die jungen Leute eröffnet. Die Täter sollen Kampfanzüge getragen haben, die an Polizeiuniformen erinnern.

Der Angriff ereignete sich in einem Viertel, das von Jugendbanden kontrolliert wird. Die Killer der sogenannten Maras treten manchmal in Uniformen auf, um sich über die Polizei lustig zu machen. Mit rund 60 Morden je 100'000 Einwohnern ist Honduras eines der gefährlichsten Länder der Welt.

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SDA-ATS