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Überfluteter Bahnhof in Mumbai

KEYSTONE/AP/RAJANISH KAKADE

(sda-ats)

Bei schweren Monsun-Regenfällen und Überschwemmungen sind in der indischen Finanzmetropole Mumbai mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Häuser wurden zerstört, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

An einem einzigen Tag gingen über der Stadt mit 20 Millionen Menschen fast so grosse Regenmengen nieder wie sonst im gesamten Monat. In zahlreichen Unternehmen aber auch in Tempeln wurden Notquartiere geschaffen.

Viele Strassen waren überschwemmt, wegen Störungen des Zugverkehrs sassen hunderte Menschen auf Bahnhöfen fest. In Vororten von Mumbai stürzten zwei Häuser ein, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte. Dabei seien zwei Kleinkinder und ein 40-Jähriger ums Leben gekommen.

"Ein höher gelegenes Haus ist auf das darunter gestürzt und dort sassen die Bewohner fest", sagte der Polizeisprecher. Die Beseitigung der Trümmer dauere an.

In Mumbai sind unter anderem die zwei grössten Börsen des Landes beheimatet. 2005 wurden bei Überschwemmungen mehr als 500 Menschen getötet, die meisten von ihnen den Elendsquartieren. Dort lebt die Hälfte der Einwohner des früheren Bombay.

In Südasien herrscht derzeit Monsun. Durch die Überschwemmungen infolge der heftigen Regenfälle kamen in den vergangenen Wochen in Indien, Nepal und Bangladesch mehr als 1000 Personen ums Leben.

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SDA-ATS