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Mindestens sieben Tote bei erneuter Gewalt im Jemen

Bei erneuten gewaltsamen Zusammenstössen im Jemen sind nach Angaben des Militärs und von Augenzeugen mindestens sieben Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden.

Den Berichten von Armeevertretern zufolge griffen Polizisten in der Nacht zum Mittwoch in Amrane, rund 170 Kilometer nördlich der Hauptstadt Sanaa, eine Einheit der Armee an, die sich der Protestbewegung angeschlossen hatte.

Bei Kämpfen um eine von den Soldaten errichteten Strassensperre wurden demnach vier Polizisten sowie ein Offizier getötet und zwei weitere Soldaten verletzt.

In der südjemenitischen Metropole Aden gingen Soldaten am Mittwochmorgen erneut gewaltsam gegen regierungskritische Demonstranten vor. Wie Ärzte und Augenzeugen der Nachrichtenagentur AFP sagten, trieb die Armee eine Menschenmenge mit Schüssen auseinander.

Ein Mensch wurde getötet, mindestens vier weitere erlitten Verletzungen. Nach Angaben von Augenzeugen wollten die vorwiegend jugendlichen Demonstranten mit Fässern eine Strassenblockade im Bezirk Mansura errichten. Im Bezirk Mualla wurde ebenfalls ein Demonstrant erschossen, wie Augenzeugen berichteten.

Im Jemen halten die Proteste gegen Präsident Ali Abdallah Saleh nun schon seit Ende Januar an. Die Demonstranten fordern Salehs Rücktritt. In der Hauptstadt Sanaa harren seit Wochen Demonstranten auf dem Platz vor der Universität aus, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

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