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San Francisco - Nach der schweren Gasexplosion nahe San Francisco ist die Opferzahl am Samstag (Ortszeit) auf sieben gestiegen. Die Feuerwehr sucht nach weiteren Opfern. Das Flammenmeer konnte am Freitag (Ortszeit)vollständig eingedämmt werden.
Die gewaltige Explosion einer Gasleitung hatte sich am Donnerstagabend ereignet und ein ganzes Wohnviertel in San Bruno in Brand gesetzt. Augenzeugen zufolge schoss ein Feuerball rund 300 Meter in die Höhe. An der gebrochenen Gasleitung entstand ein riesiger Krater. Das Feuer konnte stundenlang nicht unter Kontrolle gebracht werden.
52 Menschen wurden verletzt, drei von ihnen erlitten schwere Brandverletzungen. 38 Häuser wurden vollständig zerstört. Die Feuerwalze sei "sehr zerstörerisch" gewesen, sagte der Feuerwehrchef von San Bruno, Dennis Haag. "Teilweise sehen einige Gebiete wie eine Mondlandschaft aus."
Weitere Todesopfer möglich
In den schwelenden Trümmern könnte es noch weitere Opfer geben. Mit Spürhunden durchkämmten Suchtrupps die abgebrannten Häuserruinen. Feuerwehrchef Haag sagte, es seien bereits drei Viertel der betroffen Häuser durchsucht worden. In einem Viertel der Gebäude sei es aber noch zu heiss.
Er sei "ziemlich optimistisch", dass die Zahl der Toten nicht weiter steigen werde, sagte Haag. Dagegen warnte der Vize-Gouverneur von Kalifornien, Abel Maldonado, es sei noch zu früh, weitere Todesopfer auszuschliessen.
Anwohner, die in Panik mit nur wenig Habseligkeiten vor der Feuerwalze geflüchtet waren, bangten um ihr Hab und Gut. Die Feuerwehr liess zunächst niemanden in die verkohlten Strassenzüge zurück. Die Ursache für das Unglück wird noch untersucht.
Vorwürfe gegen Gaswerk
Unterdessen wurden Vorwürfe gegen den Energieversorger Pacific Gas & Electric laut. Ein Bewohner von San Bruno sagte dem Nachrichtensender CNN, er habe den örtlichen Versorger vor einigen Wochen über starken Gasgeruch in dem Wohnviertel informiert.
Techniker hätten nach der Ursache gesucht, seien aber nach kurzer Zeit wieder gegangen. Ein Unternehmenssprecher sagte, derzeit werde geprüft, ob Beschwerden wegen Gasgeruchs eingegangen seien und wie mit diesen umgegangen worden sei.

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SDA-ATS