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Bei einem Anschlag in Kabul sind am Dienstag mindestens vier afghanische Soldaten getötet worden. Rund ein Dutzend Menschen, darunter Zivilisten, wurden verletzt, als eine Bombe am Strassenrand detonierte, wie das Verteidigungsministerium mitteilte.

Die Bombe sei mit einer Fernsteuerung gezündet worden, als ein Militärbus die Stelle im Westen der Hauptstadt passierte. Die radikalislamischen Taliban bekannten sich zu dem Attentat.

Die Taliban und andere Rebellengruppen verüben immer wieder Anschläge auf die afghanischen Sicherheitskräfte und ihre ausländischen Verbündeten. Zuletzt hatten die Taliban am 16. September einen Anschlag auf die Internationale Schutztruppe ISAF verübt. Dabei waren drei NATO-Soldaten getötet und 15 weitere verletzt worden.

Derzeit sind noch rund 40'000 NATO-Soldaten in Afghanistan stationiert. Nach dem Ende ihres Kampfeinsatzes Ende des Jahres soll eine kleinere Truppe von 12'500 Soldaten zur Ausbildung und Unterstützung der einheimischen Streitkräfte bleiben. Die Befürchtung ist gross, dass die Sicherheitslage am Hindukusch nach dem Abzug der ausländischen Kampftruppen noch schwieriger wird.

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SDA-ATS