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Helfer bringen Überlebende des Unglücks an Land.

KEYSTONE/EPA/FRANCIS R. MALASIG

(sda-ats)

Bei einem Fährunglück an der Ostküste der Philippinen sind mindestens vier Menschen ertrunken. 240 der insgesamt 251 Menschen an Bord des gesunkenen Schiffes seien gerettet worden, teilten die Behörden am Donnerstagabend (Ortszeit) mit.

Rettungsmannschaften suchten in Gewässern nahe dem Ort Dinahican etwa 70 Kilometer östlich der Hauptstadt Manila nach sieben Menschen, die noch vermisst wurden. An dem Rettungseinsatz waren Helikopter und Schiffe beteiligt, wie ein Sprecher der Küstenwache, Armand Balilo, sagte. Einige Passagiere der gekenterten Fähre wurden von Schiffen, die in der Nähe unterwegs waren, gerettet.

Das Wetter spiele bei dem Unglück eine grosse Rolle, sagte der Sprecher. Der Süden der Philippinen bereitet sich derzeit auf den Tropensturm "Tembin" vor, der laut Vorhersagen am Freitagmorgen auf Land treffen soll.

Das Schiff war auf dem Weg vom Küstenort Real zu der abgelegenen Insel Polillo, als sich das Unglück ereignete. Für Real und Polillo habe zum Zeitpunkt der Abfahrt der Fähre jedoch keine Unwetterwarnung vorgelegen, sagte Balilo.

"Der Wind wurde stärker und das Boot musste stoppen, als sich am Bug Wasser sammelte", sagte der Student Donel Mendiola dem Sender DZMM. "Passagiere rannten zur Seite, kurz bevor es umkippte." Der Sender ABS-CBN zeigte Bilder von Überlebenden, die in Spitäler gebracht wurden. Auch vier Leichensäcke waren zu sehen.

Für die Philippinen mit ihren mehr als 7000 Inseln sind Schiffe eines der Hauptverkehrsmittel. Da die Fähren oftmals schlecht gewartet und überfüllt sind, kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Vor genau 30 Jahren waren bei dem bislang schlimmsten Schiffsunglück in der Geschichte des Landes mehr als 4300 Menschen ums Leben gekommen.

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SDA-ATS