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Der Brand im chinesischen Hochhaus war nach rund drei Stunden gelöscht (Archiv)

KEYSTONE/EPA/ULISES RUIZ

(sda-ats)

Bei einem Hochhausbrand in der ostchinesischen Stadt Tianjin sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Fünf weitere erlitten Verletzungen.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag berichtete, war das Feuer am frühen Morgen im 38. Stock eines Hochhauses in Tianjin ausgebrochen. Feuerwehrleute brauchten etwa drei Stunden, um den Brand zu löschen, der in dem Wohnhaus auf einer Fläche von rund 300 Quadratmetern gewütet hatte.

Wie Xinhua berichtete, könnte in Brand geratenes Dekorationsmaterial der Grund für das Feuer gewesen sein. Mehrere Menschen wurden demnach von der Polizei festgehalten und verhört.

In China kommt es immer wieder zu Bränden und Industrieunfällen, die auf Fahrlässigkeit und nicht eingehaltene Sicherheitsvorschriften zurückzuführen sind.

Erst vor zwei Wochen waren bei einem Wohnhausbrand in einem Vorort von Peking 19 Menschen ums Leben gekommen. Nach ersten Ermittlungen vermutete die Feuerwehr, dass das Feuer in einem Keller ausgebrochen war, wo ein Kühlhaus gebaut wurde.​ Keiner der elf Arbeiter habe jedoch laut Polizeiangaben eine behördlich geforderte Qualifizierung dafür besessen.

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