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Nach einer Explosion in einer ostchinesischen Stadt zeigt das Staatsfernsehen vom Unglücksort Bilder der Zerstörung.

KEYSTONE/AP CCTV

(sda-ats)

Durch eine schwere Explosion in der ostchinesischen Hafenstadt Ningbo sind am Sonntag mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen seien schwer verletzt worden, sagte ein örtlicher Beamter.

Die Detonation brachte umliegende Gebäude zum Einsturz, wie auf Bildern von der Unglücksstelle zu sehen war. Zum Ort der Explosion gab es widersprüchliche Angaben: Laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua handelte es sich um eine Fabrik, dagegen berichtete der staatliche Fernsehsender CCTV, die Explosion habe sich an einer Abrissstelle ereignet.

Die Stadtverwaltung teilte mit, die Explosion habe sich in einem leeren Gebäude ereignet. Eine unbestimmte Zahl an Menschen werde medizinisch behandelt.

Die Kommunistische Partei Chinas schrieb ihrerseits auf Twitter, niemand habe am Unglücksort gewohnt, aber möglicherweise seien dort Müllsammler unterwegs gewesen. Ningbo hat einen der grössten Häfen Chinas. Die Stadt liegt südlich von Shanghai.

Unglücksursache noch unklar

CCTV berichtete auf seiner Website, die Explosion habe sich am frühen Morgen ereignet. Zeugen hätten von einer "grossen Zahl Verletzter" berichtet. In dem Bericht war von mindestens 30 Menschen die Rede, die in Spitäler gebracht wurden.

Fernsehbilder zeigten eine graue Rauchwolke über dem Explosionsort. Autos waren zerstört, Trümmer lagen weit verstreut herum. Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort, Helfer trugen Verletzte davon. Die Polizei erklärte in sozialen Medien, Ermittlungen zur Ursache der Explosion seien eingeleitet worden.

Industrieunfälle sind keine Seltenheit in China, wo Sicherheitsvorschriften meist locker gehandhabt werden. Im Jahr 2015 waren in der nördlichen Hafenstadt Tianjin 165 Menschen bei heftigen Explosionen ums Leben gekommen. Der Vorfall löste heftige Kritik an den Behörden aus, die sich über die Unglücksursache und die Umweltschäden bedeckt hielten.

In einem Untersuchungsbericht empfahl die chinesische Regierung, 123 Verantwortliche zu verurteilen. Der damalige Bürgermeister von Tianjin wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt.

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SDA-ATS