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Mit Energieetikette für Kaffeemaschinen Strom sparen

Dieser Inhalt wurde am 22. Oktober 2009 - 12:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Wer energiebewusst Kaffee geniessen will, erhält künftig eine Orientierungshilfe: Ab sofort können Kaffeemaschinenhersteller ihre Geräte mit einer Energieetikette ausrüsten. Die Etikette ist vorerst noch freiwillig.
400 Millionen Kilowattstunden Strom verschlingen die Schweizer Kaffeemaschinen pro Jahr - soviel wie die Stadt Luzern. Fast drei Viertel davon fliessen in den Bereitschafts-Modus zum Warmhalten der Maschine, wie das Bundesamt für Energie (BFE) am Donnerstag mitteilte. Dies verursacht Stromkosten von 60 Millionen Franken im Jahr.
Würden ab sofort nur noch stromsparende Kaffeemaschinen gekauft, die einen um 30 bis 50 Prozent geringeren Strombedarf aufweisen, so könnten in der ganzen Schweiz zwischen 25 und 40 Millionen Franken pro Jahr an Stromkosten eingespart werden, schreibt das BFE weiter.
Die Energieetikette soll den Kauf solcher Geräte nun erleichtern. Geräte der Effizienzkategorie A brauchen am wenigsten Strom und sind mit einem grünen Pfeil gekennzeichnet. G-Geräte mit dem höchsten Stromverbrauch werden mit einem roten Pfeil ausgewiesen.
Entwickelt wurde die Etikette in den letzten drei Jahren unter Führung des Fachverbands Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz (FEA) in Zusammenarbeit mit den schweizerischen Kaffeemaschinenherstellern und dem europäischen Dachverband der Haushaltgerätehersteller (CECED).
Laut BFE ist die Schweiz europaweit das erste Land, das Dank dem freiwilligen Engagement der Schweizer Haushaltsgerätebranche eine Energiedeklaration für Kaffeemaschinen einführt.

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