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Der Handyanbieter Mobilezone verzeichnete im ersten Halbjahr 2017 einen Umsatzrückgang.

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Der Handyanbieter Mobilezone hat im ersten Halbjahr mehr verdient. Der Reingewinn stieg auf 13,7 Millionen Franken, nach 12,3 Millionen Franken im Vorjahreshalbjahr. Der Umsatz ging hingegen leicht zurück.

Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich leicht auf 18,4 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Beim Umsatz muss Handyanbieter einen Dämpfer verkraften. Er erwirtschaftet im ersten Halbjahr einen Umsatz von 513 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode waren es noch 523 Millionen Franken gewesen,

Der Umsatzrückgang ist insbesondere auf den Geschäftsbereich Handel zurückzuführen. Dort nahmen die Verkäufe um 4 Prozent auf 469 Millionen Franken ab. Das Marktumfeld im Retailgeschäft bleibe anspruchsvoll, heisst es in der Mitteilung.

Im Gesamtmarkt habe man insbesondere mit einer Abnahme der Kundenfrequenzen zu kämpfen. Gut lief es hingegen im Online-Geschäft in Deutschland, wo Rekordergebnisse bei Umsatz und und Betriebsergebnis erzielt wurden, wie Mobilezone weiter schreibt.

Steigerung im Servicegeschäft

Im Servicegeschäft konnte der Handyanbieter den Umsatz um 26 Prozent auf 43,3 Millionen Franken steigern. Das Segment beinhaltet die TalkTalk Mobil- und Festnetzangebote der Gesellschaft. Auch das Reparaturgeschäft in der Schweiz und in Österreich gehört dazu. Dort habe sich die Profitabilität "äusserst positiv" entwickelt.

Wie schon in der Vorjahren erwartet Mobilezone für das zweite Halbjahr einen höheren Gewinnbeitrag. Das Marktumfeld im Schweizer Retailmarkt würde weiterhin eine Herausforderung bleiben. Durch die Lancierung eines neuen iPhone-Modells könne aber die Postpaid-Vertragsabschlüsse antreiben.

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SDA-ATS