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Die Modekette Schild ist 2010 weiter gewachsen. Das Umsatzplus von 5 Prozent ist hauptsächlich auf eine grössere Kundenzahl in den traditionsreichen Modehäusern zurückzuführen. Denn in den Läden neuer Einkaufszentren hapert es oft mit den Umsätzen.

Insgesamt setzte Schild in seinen 33 Modehäusern und 15 Filialen, in denen jeweils Kleider einer einzigen bestimmten Marke angeboten werden, 186 Mio. Fr. um. Höher ausgefallen als im Vorjahr ist auch der Betrag, den Schild erwirtschaftete: Der operative Cashflow stieg um rund 2,6 Mio. auf 20,1 Mio. Franken, wie Schild am Dienstag bekannt gab.

Nicht zufrieden zeigte sich Unternehmenschef Thomas Herbert mit der Geschäftsentwicklung in den Filialen bestimmter Einkaufszentren. Geradezu katastrophal sei beispielsweise der Geschäftsgang des Hallhuber- respektive des S.-Oliver-Ladens im Basler Einkaufszentrum Stücki.

Das Einkaufszentrum nahe der deutschen Grenze ist im Herbst 2009 eröffnet worden und leidet offensichtlich unter dem Mangel an Kunden. Zu kämpfen hat es einerseits unter dem starken Franken, der die deutschen Kunden vom Einkaufen in der Schweiz abhält, anderseits aber auch mit den Einkaufsgewohnheiten der Basler.

"Es ist bekannt, dass ein neues Zentrum wie das Stücki Jahre braucht, bis es von den Konsumentenströmen erfasst wird", sagte Herbert vor den Medien. Im Basler Stücki sind Umsätze laut Schild aber nicht einmal halb so hoch wie die Erwartungen.

Sihlcity und Westside besser

Dass es Geduld brauche, bis die Kunden ein neues Einkaufszentrum entdeckten, sei auch von anderen grossen neuen Zentren wie dem Sihlcity in Zürich oder dem Westside in Bern bekannt, sagte Herbert. Dort allerdings entwickelten sich die Umsätze mittlerweile positiv. Selbst betreibt Schild in diesen beiden Zentren keine Filialen.

Herbert betonte allerdings auch, dass Einkaufszentren durchaus zu guten Standorten werden könnten, wie beispielsweise das Schild-Modehaus im Zürcher Glattzentrum oder die beiden Markenläden im Länderpark in Stans NW zeigten.

Besonders gut lief es der Modekette Schild, deren Aktienmehrheit Ende letzten Jahres von Verwaltungsratspräsident Stefan Portmann und Unternehmenschef Herbert übernommen wurde, an den renovierten Standorten. Im Stammhaus in Luzern, welches vollumfänglich nach dem neuen Ladenkonzept konzipiert wurde, entwickelten sich die Umsätze 25 bis 30 Prozent besser als in den übrigen Filialen, sagte Herbert.

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SDA-ATS