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Das Transfer-Wirrwarr um Anthony Modeste geht in die nächste Runde. Nun wechselt der Stürmer des 1. FC Köln offenbar doch nach China.

Am 20. Juni hiess die Schlagzeile: "Modeste vom 1. FC Köln vor Absprung nach China". Acht Tage später der Rückzieher: "Modeste nicht nach China, Köln beendet Verhandlungen", berichteten die Medien. Seit Mittwoch ist, oder scheint, klar: Modeste geht nun doch nach China. Wie mehrere deutsche Medien berichten, sind sich alle Parteien einig, dass der französische Stürmer in Zukunft für das vom italienischen Ex-Weltmeister Fabio Cannavaro trainierte Tianjin Quanjian spielen soll. Zunächst offenbar zwei Jahre lang als Leihspieler, danach muss der chinesische Verein für die Ablöse 35 Millionen Euro an den 1. FC Köln überweisen.

Während des von allen Beteiligten betriebenen Zick-Zack-Kurses der letzten drei Wochen wurde Modeste vom 1. FC Köln vom Trainingsbetrieb ausgeschlossen, worauf sich der Franzose an ein Arbeitsgericht wandte, um wieder ins Team integriert zu werden. Der für Donnerstag vorgesehene Termin vor dem Arbeitsgericht "wird abgesagt", wie der Anwalt des Kölner Vereins bekannt gab.

Dass der Wechsel von Modeste zu Tianjin Quanjian nun doch zu Stande kommt, könnte mit einem anderen Top-Stürmer aus der Bundesliga zusammenhängen. Die Chinesen haben wochenlang um Pierre-Emerick Aubameyang gebuhlt, sollen vom Dortmunder Angreifer am Mittwoch aber eine Absage erhalten haben. Der Bundesliga-Torschützenkönig zieht nun offenbar ein Engagement bei Chelsea oder Milan dem Transfer nach China vor. Aber auch hier gilt: Das letzte Wort ist kaum schon gesprochen. Transferschluss ist in China erst Ende Woche.

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SDA-ATS