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Entwarnung: Zwei wegen einer möglichen Ansteckung mit Tollwut gesuchte Schweizer Touristen haben sich gemeldet und konnten behandelt werden. (Themenbild)

KEYSTONE/AP La Crosse Tribune/PETER THOMSON

(sda-ats)

Ein Schweizer Paar, das sich in Florida mit Tollwut angesteckt haben könnte, ist gefunden und kann vorsorglich behandelt werden. Nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) meldeten sich die beiden nach dem Aufruf vom Donnerstag bei den Behörden.

Das Paar sei bei guter Gesundheit und habe keine Tollwut-Symptome, schrieb das BAG am Freitag. Beide wurden postexpositionell behandelt; diese Vorsorge beinhaltet unter anderem eine Impfung, wie es auf Richtlinien des Bundes heisst.

Angesteckt haben könnte sich das Paar bei einer Fledermaus in Florida: Die Frau und der Mann hoben das Tier vor zwei Wochen in Florida vom Boden auf und brachten es in eine Tierklinik. Wenige Tage später wurde die Fledermaus positiv auf Tollwut getestet.

Die Gesundheitsbehörden in den USA informierten die Schweizer Behörden über den Fall und darüber, dass sich die beiden Touristen möglicherweise angesteckt haben könnten.

Tollwut wird durch ein Virus verursacht, das über den Speichel ausgeschieden wird. Übertragen werden kann es durch Bissverletzungen oder durch Lecken einer Haut- oder Schleimhautverletzung. Nach einer Ansteckung kann es mehrere Monate dauern, bis Tollwut ausbricht. Sobald erste Symptome da sind, ist die Krankheit tödlich.

Auch in der Schweiz könnten diese Tiere das Virus in sich tragen. Das BAG warnt in seiner Mitteilung davor, zufällig gefundene Fledermäuse anzufassen. Nach Kontakten mit diesen Tieren müsse der Hausarzt oder die Hausärztin aufgesucht werden.

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SDA-ATS