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Nico Elvedi schiesst Borussia Mönchengladbach zum perfekten Bundesliga-Start. Dank dem Tor des Zürcher Verteidigers siegt der "VfL" im Derby gegen den 1. FC Köln 1:0.

Borussia Mönchengladbach ist länger schon eine eigentliche Schweizer Bundesliga-Filiale. Seit Jahren investiert Sportdirektor Max Eberl Millionen in Talente seiner Lieblingsdestination. Im ersten Härtetest gegen Köln standen mit Yann Sommer, Nico Elvedi und Denis Zakaria drei Vertreter der SFV-Auswahl in der Startformation und überzeugten allesamt.

In den Vordergrund einer überzeugenden Borussia stürmten primär zwei 20-Jährige: Elvedi, bereits seit 2015 im Stamm der Elf vom Niederrhein, und Zakaria, nach zwei YB-Jahren auf dem Sprung auf ein neues Level. Der dynamische Aussenverteidiger, dem der frühere Bayern- und Liverpool-Verteidiger Dietmar Hamann in der "Sky"-Analyse "Weltklasse-Tacklings" attestierte, schoss im 47. Bundesliga-Spiel das erste Tor, der Liga-Debütant Zakaria zog das Publikum im Borussia-Park gleich bei erster Gelegenheit in seinen Bann.

Zakaria gilt in Expertenkreisen als einer der besten Box-to-Box-Spieler Europas seines Jahrgangs. Der Berner Sportchef Christoph Spycher traut dem Romand eine grosse Karriere zu. Im 87. Derby gegen den Euro-League-Teilnehmer 1. FC Köln trieb er das intensive Spiel an der Seite von Weltmeister Christoph Kramer in beeindruckender Manier an. Auf der anspruchsvollen Zentrumsposition im defensiven Mittelfeld verlor er keinen wichtigen Zweikampf und erreichte eine 100-prozentige Passquote (44 Zuspiele).

Nullnummer in Freiburg

Das Freiburger Überraschungsteam der letzten Saison tut sich zumindest vorerst mit der Bestätigung schwer. In der Europa League scheiterte die Mannschaft von Trainer Christian Streich schon in der 3. Runde am slowenischen Aussenseiter Domzale. Nun gab man im ersten Heimspiel der Bundesliga bei der Nullnummer gegen Eintracht Frankfurt Punkte ab. Enttäuschend war dabei nicht nur das Resultat sondern auch die Leistung.

Cupfinalist Eintracht Frankfurt konnte mit dem Punkt noch eher leben. Die Mannschaft war die schlechteste der letzten Rückrunde und muss sich nun erst noch finden. In Freiburg spielten neben dem von Rennes neu verpflichteten Schweizer Mittelfeldspieler Gelson Fernandes auch noch fünf weitere Neuzugänge von Beginn weg. Auch der später eingewechselte Kevin-Prince Boateng (von Las Palmas) konnte in der Schlussphase wenig bewegen.

Cup-Schlager Leipzig - Bayern

In der zweiten Runde des deutschen Cups kommt es zum Schlager zwischen RB Leipzig, dem Zweiten der letzten Bundesliga-Saison, und Meister Bayern München. Dies ergab die am Sonntag in Dortmund vorgenommene Auslosung. Im vergangenen Mai hatte Bayern in der zweitletzten Bundesliga-Runde in Leipzig nach einem 2:4-Rückstand noch mit 5:4 die Oberhand behalten.

Titelverteidiger Borussia Dortmund reist am 24. oder 25. Oktober zum Drittligisten 1. FC Magdeburg, der einzige verbliebene Viertligist Schweinfurt empfängt den diesjährigen Finalisten Eintracht Frankfurt.

Telegramm/Rangliste:

Freiburg - Eintracht Frankfurt 0:0. - 24'000 Zuschauer. - Bemerkung: Frankfurt mit Fernandes (verwarnt).

Borussia Mönchengladbach - Köln 1:0 (0:0). - 54'018 Zuschauer. - Tor: 49. Elvedi 1:0. - Bemerkung: Mönchengladbach mit Sommer, Elvedi und Zakaria.

Rangliste: 1. Borussia Dortmund 1/3 (3:0). 2. Bayern München 1/3 (3:1). 3. Hertha Berlin 1/3 (2:0). 3. Schalke 04 1/3 (2:0). 5. Hannover 96 1/3 (1:0). 6. Borussia Mönchengladbach 1/3 (1:0). 6. Hamburger SV 1/3 (1:0). 6. Hoffenheim 1/3 (1:0). 9. Eintracht Frankfurt 1/1 (0:0). 9. SC Freiburg 1/1 (0:0). 11. 1. FC Köln 1/0 (0:1). 11. Augsburg 1/0 (0:1). 11. Mainz 05 1/0 (0:1). 11. Werder Bremen 1/0 (0:1). 15. Bayer Leverkusen 1/0 (1:3). 16. RB Leipzig 1/0 (0:2). 16. VfB Stuttgart 1/0 (0:2). 18. Wolfsburg 1/0 (0:3).

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SDA-ATS