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Immer wieder blitzte in der Vergangenheit das Potential der Schweizer Buckelpisten-Spezialisten auf. Immer wieder wurden die Schweizer dann aber von Verletzungen zurückgeworfen.

Als Paradebeispiel für einen Athleten mit viel Potential aber mindestens ebenso viel Verletzungspech gilt Marco Tadé. Im März hatte der 21-jährige Tessiner an den Weltmeisterschaften in der spanischen Sierra Nevada mit der Bronzemedaille im Doppel-Buckelpisten-Wettkampf und einem 4. Rang im Einzelwettbewerb auf sich aufmerksam gemacht.

Dann kam Ende August der Dämpfer: Tadé zog sich während eines Trainings in Australien eine Kreuzbandverletzung im linken Knie zu. Sogar die Teilnahme an den Olympischen Spielen vom Februar 2018 schien durch die Verletzung in Gefahr zu sein. Mittlerweile hat sich die Situation etwas entspannt. "Der Fahrplan von Marco im Hinblick auf Olympia stimmt", bestätigt Moguls-Cheftrainer Andrea Rinaldi. "Er ist sogar schon weiter als wir es geplant haben." Ob Tadé allerdings schon heute beim Saisonauftakt im finnischen Ruka bereits am Start stehen wird, liess Rinaldi offen. "Der Entscheid liegt letztlich bei Marco selber."

Verletzungspech auch bei den Frauen

Auch bei den Frauen blieb das Schweizer Team von Verletzungen nicht verschont. Nicole Gasparini hat die letzte Saison aufgrund eines Kreuzbandrisses verpasst. In diesem Winter gibt die 20-Jährige ihr Comeback im Weltcup. "Ich bin positiv gestimmt, denn beim letzten Kreuzbandriss hatte ich nach der Verletzung eine sehr gute Saison", gibt sie sich zuversichtlich.

Ohnehin kann die junge Schweizerin ohne grossen Druck in die Saison starten. Im Schweizer Frauen-Team werden die konstanten Leistungen von Deborah Scanzio erwartet. Die 30-jährige Leventinerin wird im Februar voraussichtlich ihre vierten Olympischen Spiele bestreiten - 2006 in Turin, 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi stand sie für Italien am Start.

Gemeinsam mit Tadé soll Scanzio in Pyeongchang für das beste Olympia-Ergebnis in der Schweizer Buckelpisten-Geschichte sorgen: Mindestens ein Diplomplatz, so die Vorgabe. Um dieses Ziel zu erreichen, ging Scanzio in der Vorbereitung auf ihre womöglich letzten Saison nochmals neue Wege: Die Elfte der Winterspiele von Sotschi tüftelte an ihrem Sprung-Repertoire. Dies soll ihr im Weltcup wie auch an den Olympischen Spielen zu (noch) besseren Resultaten verhelfen. "Zu den Schnellsten zählt Deborah schon lange. Nun kann sie auch mit ihren neuen Sprüngen punkten", hofft Rinaldi.

Karriereende vor Heimpublikum?

Nach den Olympischen Spielen wartet auf das Schweizer Team ein weiteres Highlight. Am 10. März findet in Airolo mit dem Doppel-Buckelpisten-Wettkampf der zweitletzte Weltcup-Event der Saison statt. Für Scanzio, Gasparini und Tadé, die allesamt für den SC Airolo starten, ist dies nach Olympia der zweite Event der Saison, der im Kalender dick angestrichen ist. Besonders für Scanzio dürfte der Auftritt in Airolo emotional aufgeladen sein. Gut möglich, dass am Heim-Event vor Freunden und Verwandten ihre lange Karriere dort ihr Ende findet, wo sie vor über 20 Jahren mit den ersten Kurven im Schnee begonnen hat.

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SDA-ATS