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St. Louis - Der US-Agrochemiekonzern Monsanto schreibt unter anderem dank eingeleiteter Umbaumassnahmen wieder schwarze Zahlen. Der für seine Pflanzen-Gentechnik bekannte US-Konzern erzielte im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2011 einen Gewinn von 6 Mio. Dollar.
Dies nach einem Verlust von 19 Mio. Dollar vor Jahresfrist, wie Monsanto am Donnerstag mitteilte. Der Konkurrent des Basler Agrochemie-Konzerns Syngenta erzielte pro Aktie einen operativen Gewinn von zwei Cent. Damit traf das Unternehmen die Analystenerwartungen.
Monsanto habe in den für das Unternehmen wichtigsten Feldern zugelegt, wozu das Geschäft mit Saatgut und Pflanzeneigenschaften gehöre, erklärte Konzernchef Hugh Grant. "In den USA zeigen unsere frühen Auftragsbücher, dass die Landwirte Interesse an unseren neusten Produkten haben." Monsanto gehört zu den Marktführern bei gentechnisch verändertem Saatgut.
Das Management bekräftigte das Gewinnziel für das gesamte Geschäftsjahr 2011. Das Unternehmen erwartet wie bisher ein Ergebnis je Aktie zwischen 2,72 und 2,82 Dollar. Neue Saatgut-Produkte sollen in diesem Jahr das Ergebnis ankurbeln. Monsanto ist der weltgrösste Saatguthersteller.
Im Dreimonatszeitraum bis Ende November setzte der Konzern 1,8 Mrd. Dollar um - das sind acht Prozent mehr als vor Jahresfrist. Monsanto erzielte im Biotech- und Saatgutbereich Umsatzzuwächse bei grossen Kulturen wie Soja, Mais und Baumwolle. Besonders in Südamerika war die Saatgutnachfrage stark, wobei Argentinien hervorstach.

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SDA-ATS