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Die 47. Ausgabe des Montreux Jazz Festivals, die erste seit dem Tod von Mitbegründer Claude Nobs, dauert zwei Tage länger. Als Headliner konnten Leonard Cohen, Sting, Deep Purple und Kraftwerk verpflichtet werden.

Als erste Überraschung gab der neue Festivaldirektor Mathieu Jaton am Donnerstag in Montreux bekannt, dass das Festival um zwei Tage verlängert wurde. Die abwechslungsreiche Mischung der 47. Ausgabe beinhalte "eine schwungvolle Rückkehr zum Jazz und eine schwindelerregende Liste von Musiker-Namen".

Eröffnet wird das Festival am 4. Juli mit einem Konzert von Leonard Cohen, der auch gleich den zweiten Abend bestreiten wird.

Auf die beiden Eröffnungskonzerte folgen im grossen Saal Wyclef Jean, Green Day, Paolo Conte, Randy Crawford und Joe Sample, Woodkid mit Orchester, ZZ Top, Ben Harper, Sting, George Benson, Diana Krall, Brian May, Deep Purple, Joe Cocker und Marcus Miller. Am 13., 14. und 15. Juli wird zudem Prince im Stravinski Auditorium an drei Abend hintereinander auftreten.

Einen weiteren Höhepunkt bildet schliesslich das 3-D-Konzert der elektronischen Avantgarde-Band Kraftwerk aus Deutschland, das für den 17. Juli programmiert ist.

Das Budget für das von 16 auf 18 Tage verlängerte Festival beläuft sich auf 24 Millionen Franken, zwei Millionen mehr als letztes Jahr.

Drehscheibe für Nachwuchskünstler

In den kleineren Sälen - dem Club und dem Lab - wartet Montreux mit zahlreichen weiteren Perlen auf. Von der langen Liste von Namen nannte Jaton Charles Bradley, Charles Lloyd, Avishai Cohen, Vijay Iyer, Lee Ritenour, Valérie June, Bob James und David Sanborn.

Montreux ist nicht zuletzt als Drehscheibe für Nachwuchskünstler bekannt. Als Newcomer in verschiedenen Sparten - vom elektronischen Pop bis zu Psychedelic Rock - gelten etwa AlunaGeorge, Jake Bugg, Superpoze oder Rone.

Ausklingen wird das Festival am 21. Juli mit einem "Quincy Jones 80 Birthday Special" zu Ehren des im Januar verstorbenen Nobs. Für diesen Abend haben zahlreiche Künstler und ehemalige Freunde Nobs' ihren Besuch angekündigt. Noch ist die Liste allerdings nicht vollständig.

Jaton erinnerte im Verlaufe der Medienkonferenz immer wieder an Nobs, der nach wie vor in Gedanken und in den Herzen präsent sei. Bei aller Trauer überwiege aber etwas anderes: der Montreux-Virus.

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SDA-ATS