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Moody's weist im Zusammenhang mit der Herabstufung der Kreditwürdigkeit auf die steigende Verschuldung Chinas hin.

Keystone/EPA/ANDREW GOMBERT

(sda-ats)

Die US-Ratingagentur Moody's stuft die Kreditwürdigkeit Chinas schlechter ein. Die Experten setzten das Rating am Mittwoch um einen Zähler von Aa3 auf A1 herab. Der Ausblick sei stabil, teilte die Agentur weiter mit.

Der Schritt spiegle die Erwartung wider, dass die Finanzkraft in den kommenden Jahren nachlassen dürfte, während zugleich die Verschuldung schrittweise zunehme.

Chinas Regierung baut die Wirtschaft derzeit um und setzt verstärkt auf den Dienstleistungsbereich. Dafür nimmt sie ein schwächeres Wachstum in Kauf. Moody's weist in diesem Zusammenhang auf die steigende Verschuldung hin.

"Auch wenn der laufende Fortschritt bei den Reformen wahrscheinlich mit der Zeit die Wirtschaft und das Finanzsystem verändern, dürften sie einen spürbaren Anstieg der Verschuldung nicht verhindern und den damit verbundenen Anstieg der Ausfallhaftung der Regierung", hiess es.

Bis 2018 dürften die Staatsschulden auf 40 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen. Bis zum Ende des Jahrzehnts dürfen sie sich 45 Prozent nähern.

Kritik aus Peking

China hat die Herabstufung durch die US-Ratingagentur kritisiert. Sie überschätze die Schwierigkeiten, denen die chinesische Wirtschaft derzeit ausgesetzt sei und unterschätze die Reformbemühungen, teilte das Finanzministerium mit.

Zudem basiere die Einschätzung auf einer unsachgemässen Methode. Die Konjunktur werde stabil und relativ schnell wachsen. Die Schuldenrisiken für die Jahre 2018 bis 2020 würden sich nicht wesentlich von denen im Jahr 2016 unterscheiden.

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SDA-ATS