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Nachdem 23 Kinder wegen Insektenmittels im Schul-Essen gestorben sind, sind die Rektorin und ihr Ehemann wegen Mordes angeklagt worden.

Der Mann der Schulleiterin habe die Pestizide von einer Zuckerfabrik gekauft und in den Raum gestellt, in dem auch die Zutaten für das Mittagessen der Schüler aufbewahrt worden sei, erklärte der ermittlungsleitende Beamte, Raj Kaushal, am Montag. Es gebe Beweise, dass die hochgiftigen Pestizide absichtlich in das Essen gemischt worden seien.

Die Kinder in der staatlichen Grundschule in Saran im ostindischen Bundesstaat Bihar waren im Juli nach dem Mittagessen krank geworden und später gestorben. Zunächst waren die Rektorin und ihr Mann geflohen. Sie stellten sich aber später der Polizei und sitzen seitdem in Haft.

Der Fall hatte für grosse Aufregung in Indien gesorgt und eine Debatte über die Kontrolle des staatlichen Schulspeisprogramms ausgelöst. Alle Schulen in Indien bieten Mittagessen an, um die Mangelernährung vieler Kinder auszugleichen und sie zum Schulbesuch zu ermutigen.

SDA-ATS