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Frisch mit einem Werksvertrag von Yamaha ausgestattet, nimmt der Schweizer Motocross-Fahrer Jeremy Seewer am Wochenende seinen Heim-Grand-Prix in Frauenfeld unter die Räder.

Jeremy Seewer wartet in seiner ersten MXGP-Saison nach 15 von insgesamt 20 WM-Stationen weiterhin auf den ersten Podestplatz. Diesem Ziel kam der 24-jährige Zürcher aber zuletzt recht nahe. Am vergangenen Wochenende in Belgien beendete Seewer die WM-Läufe auf Platz 5 und 6, was dem 6. Gesamtrang entsprach. Als aktueller WM-Achter ist der Yamaha-Fahrer derzeit der beste Rookie der Saison.

Auch in Frauenfeld will es Seewer bei diesem Ziel belassen. "Ein Platz in den Top 5 ist derzeit für mich machbar", bleibt der Bülacher realistisch, "es wäre natürlich schön, wenn es in meinem Heimrennen für das erste Podest reichen würde, aber ich kann innert einem halben Jahr keine Berge versetzen." Erst im letzten Dezember kam Seewer beim japanischen Motorrad-Konzern unter, nachdem sich sein bisheriger Arbeitgeber Suzuki letzten September aus der Motocross-WM zurückgezogen hatte.

Damals war Seewer fast arbeitslos - nun steht er in der Motocross-Hierarchie fast ganz oben. Vor wenigen Tagen erhielt Seewer einen Werksteam-Vertrag bei Yamaha. Er fährt 2019 gemeinsam mit dem Franzosen Romain Febvre, dem MXGP-Weltmeister von 2015. "Eigentlich wechsle ich nur das Team", wiegelt Seewer ab, "das Motorrad bleibt dasselbe." Seine Equipe wird in Italien stationiert sein, er bleibt in Belgien, weil dort die Trainingsbedingungen ideal sind.

Seewer als Frauenfelder Zugpferd

Zum dritten Mal in Folge findet der Schweizer Motocross-Grand-Prix in Frauenfeld statt. Wie bereits in den Jahren zuvor werden über 30'000 Zuschauer im Kanton Thurgau erwartet. Seinen Fans bietet Seewer immer ein spezielles "Schweizer" Renntrikot an. Letztes Jahr war es rot mit einem goldenen Zifferblatt versehen, heuer ziert ein typischer Schweizer Scherenschnitt sein weisses Dress mit der Nummer 91.

Neben Seewer starten weitere Schweizer Fahrer in Frauenfeld, deren Saisonstart aber alles andere als optimal verlief. Der 25-jährige Freiburger Valentin Guillod stand bei den acht ersten WM-Stationen nicht am Start, weil er sich im Januar einen doppelten Beinbruch zugezogen hatte. Derzeit liegt Guillod in der WM-Wertung im 21. Rang. Er erkämpfte sich zuletzt immerhin zwei Top-Ten-Plätze.

Noch schlimmer erging es dem Genfer Arnaud Tonus, Seewers Teamkollegen bei Yamaha. Der 27-Jährige verletzte sich im Februar so schwer an der Schulter, dass für ihn noch kein Saison-Einsatz möglich war.

Favorit auf den Sieg in Frauenfeld ist WM-Leader Jeffrey Herlings. Der Niederländer hat die letzten sieben WM-Läufe gewonnen und liegt in der WM-Wertung 36 Punkte vor dem neunfachen Weltmeister Antonio Cairoli aus Italien.

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SDA-ATS