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Tel Aviv - Der ägyptische Präsident Husni Mubarak hat Israel vor neuen Militäraktionen gegen die Palästinenser im Gazastreifen gewarnt. Jüngste israelische "Drohungen" gefährdeten die Stabilität der Region, sagte er bei einem mehrstündigen Treffen mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.
Mubarak habe seinen Gast bei dem Treffen im ägyptischen Badeort Scharm al-Scheich aufgefordert, den Bau jüdischer Siedlungen in den besetzten Gebieten einzustellen, sagte Mubaraks Sprecher. Ansonsten sei eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen mit den Palästinensern nicht möglich.
Die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton hatte Israel und die Palästinenser zuvor aufgefordert, die seit drei Monaten ruhenden Friedensgespräche wieder aufzunehmen. Dabei müssten alle Kernprobleme des Konflikts zur Sprache kommen, erklärte Asthon zum Abschluss eines Kurzbesuchs in Israel und den Palästinensergebieten.
Ende der Gaza-Blockade gefordertIsrael rief sie dazu auf, die Blockade des Gazastreifens zu beenden. Die Grenzübergänge müssten geöffnet werden, damit der freie Verkehr von Waren und Menschen möglich werde, sagte Ashton bei einem Treffen mit dem israelischen Aussenminister Avigdor Lieberman.
"Ich verspreche, dass in dem Moment, in dem der Waffenschmuggel nach Gaza aufhört, die Abriegelung aufgehoben wird", sagte Lieberman.
Mehr als zwei Jahre nach Ende des Gaza-Krieges müssten einfache Menschen ihre Häuser wieder aufbauen können, sagte Ashton. Lieberman forderte die EU im Gegenzug auf, eine starke und effektive Truppe aufzustellen, um den Waffenschmuggel in den Gazastreifen zu unterbinden.
Tödlicher ZwischenfallAn der Grenze zum Gazastreifen töteten israelische Soldaten in der Nacht zwei Palästinenser. Die israelische Armee bestätigte die palästinensischen Angaben zu dem Zwischenfall.
Ein Militärsprecher erklärte, die Soldaten hätten das Feuer auf eine Gruppe Palästinenser eröffnet, die versucht hätten, die Sperranlage nach Israel zu überwinden. Palästinensische Ärzte erklärten, die beiden Männer seien tödlich getroffen worden. Zur Identität der Toten wurde zunächst nichts bekannt.

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SDA-ATS