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Der gestürzte ägyptische Präsident Husni Mubarak leidet nach Angaben seines Anwalts an Magenkrebs. Die Tumore streuten bereits, sagte Anwalt Farid al-Dib am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Damit wird erstmals offiziell bestätigt, dass Mubarak an Krebs erkrankt ist.

Zuvor hatte es bereits zahlreiche Spekulationen über den Gesundheitszustand des 83-Jährigen gegeben. Mubarak war am 13. April nach Herzbeschwerden während eines Verhörs in ein Spital eingeliefert worden. Mubarak war am 11. Februar nach heftigen Protesten der ägyptischen Bevölkerung gestürzt worden.

Ende Mai hatte eine von der ägyptischen Generalstaatsanwaltschaft in Auftrag gegebene ärztliche Untersuchung ergeben, dass Mubarak wegen seines Gesundheitszustands nicht in ein Gefängnis verlegt werden könne.

Die Ärzte erklärten, Mubarak sei geschwächt und niedergeschlagen, zudem bestehe das Risiko eines Herzinfarkts. Zudem sprachen die Ärzte von Tumoren im Gallengang und in der Bauchspeicheldrüse.

Im März 2010 waren Mubarak in einer Klinik im deutschen Heidelberg die Gallenblase sowie ein Polyp im Zwölffingerdarm entfernt worden. Anschliessend habe es weitere Kontrolluntersuchungen geben sollen, diese seien jedoch nicht vorgenommen worden, sagte Dib.

Der Prozess gegen Mubarak soll im August beginnen. Wegen der Ermordung von Demonstranten während des Volksaufstands im Januar und Februar sowie wegen illegaler Bereicherung müssen sich auch seine Söhne Alaa und Gamal vor Gericht verantworten. Sollte Mubarak für schuldig befunden werden, droht ihm nach Angaben des Justizministeriums die Todesstrafe.

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SDA-ATS