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Murat Yakin wird neuer Trainer beim FC Schaffhausen. Der 42-jährige Basler einigt sich mit dem Tabellenletzten der Challenge League vorerst auf einen Vertrag bis zum Ende der aktuellen Saison.

Vom FC Basel über Spartak Moskau zum Tabellenletzten der Challenge League: Das tönt fast unmöglich, doch nicht für Murat Yakin, der seine Trainerkarriere einst beim FC Thun begonnen hatte und mit den Berner Oberländern 2010 in die Super League aufgestiegen ist.

"Nur weil ich in Basel Trainer war, ist jetzt nicht jeder andere Schweizer Klub eine Nummer zu klein für mich. Mir würde kein Zacken aus der Krone fallen, wenn ich in unteren Ligen wieder in den Fussball einsteigen würde", sagte Yakin vor exakt einem Jahr in einem Interview mit der "Aargauer Zeitung".

Nun steigt Yakin also etwas mehr als anderthalb Jahre nach der Entlassung bei Spartak Moskau tatsächlich in der Challenge League wieder ein. Er nehme eine "spannende Herausforderung" an, wird Yakin in der Mitteilung des FC Schaffhausen zitiert.

Beim FCS ist die Aufgabe tatsächlich durchaus reizvoll. Im Februar wird zum Start in die Rückrunde das neue Stadion eröffnet. Der Liga-Erhalt ist das vordringliche Ziel für den nächsten Frühling. Später streben die Nordostschweizer mit verbesserter Infrastruktur vielleicht auch wieder den Schritt in die Super League an.

Nicht zur Debatte stand für den FC Schaffhausen und Yakin offenbar eine Doppelfunktion Trainer-Sportchef, wie sie Axel Thoma in Schaffhausen bis zu seiner Entlassung am 7. Dezember inne gehabt hatte. Yakin wird beim FCS nur Trainer. Er wird am 27. Dezember in Schaffhausen vorgestellt.

Seit der Trennung von Thoma ist Fontanas Schwiegersohn Marco Truckenbrod interimistisch Sportchef. Im letzten Spiel der Vorrunde wurde das Team vom bisherigen Assistenztrainer Neno Kuruzovic betreut.

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SDA-ATS