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Das Museum Rietberg zeigt zurzeit "das weltweit älteste und vollständig erhaltene Gewand eines Schamanen". Behängt ist es mit textilen und metallischen Artefakten.

Museum Rietberg

(sda-ats)

Das Museum Rietberg in Zürich beherbergt für zwei Jahre "das weltweit älteste und vollständig erhaltene Gewand eines Schamanen". Es sei ab sofort ausgestellt, schreibt das Museum am Donnerstag in einer Medienmitteilung.

Das Schamanengewand stammt aus dem Gebiet der Ewenken, die früher als Tungusen bekannt waren. Sie siedeln in weiten Teilen Sibiriens, der Mongolei und im Norden Chinas.

Der Arzt und Generalfeldmarschall der russischen Armee, Georg Thomas von Asch (1729-1807), schenkte das Gewand 1788 der Universität Göttingen.

Weil die Ethnologische Sammlung der Universität zurzeit saniert wird, bietet das Museum Rietberg "diesem einzigartigen Kulturgut" aus der Sammlung Baron von Asch bis Mitte 2020 eine Heimat.

Das Gewand aus Rentierleder ist reich behängt mit textilen und metallischen Artefakten. Darunter finden sich menschliche Figuren, Fische, Rentiere, Vögel und vieles mehr. Sie dienten dem Schamanen als Hilfsgeister und Begleiter auf seinen Reisen in andere Welten.

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SDA-ATS