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Ein US-Berufungsgericht hat die Haftstrafe gegen den legendären Musikproduzenten Phil Spector wegen Mordes bestätigt. Ein dreiköpfiges Richtergremium in Kalifornien lehnte einen Einspruch der Anwälte des 71-Jährigen wegen angeblicher Verfahrensfehler am Montag ab.

Spector war 2009 zu 19 Jahren Haft wegen des Mordes an der früheren Schauspielerin Lana Clarkson verurteilt worden. Er wurde für schuldig befunden, die 40-Jährige im Februar 2003 in seiner Villa in Los Angeles erschossen zu haben, nachdem sie ihn zurückgewiesen hatte.

Die Anwälte Spectors hatten das Urteil wegen aus ihrer Sicht unzulässiger Zeugenaussagen zu Fall bringen wollen. Dabei ging es um die Aussagen von fünf Frauen, die von dem Produzenten mit einer Waffe bedroht worden sein sollen, weil sie sich nicht mit ihm einlassen wollten. Die Richter im Berufungsverfahren wiesen dies nun zurück und erklärten die Aussagen für zulässig.

Spector galt als einer der einflussreichsten Produzenten im Bereich der Rock- und Popmusik. Er ist der Erfinder der legendären "Wall of Sound"-Aufnahmetechnik.

Anfang der 70er Jahre produzierte er die letzte Beatles-LP "Let it be" und die ersten Solo-Alben der Ex-Beatles John Lennon ("Imagine") und George Harrison ("All Things Must Pass"). Auch mit anderen Musikgrössen wie Tina Turner und The Ramones arbeitete er zusammen.

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SDA-ATS