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Alle Augen sind nach Hamburg gerichtet: Morgen findet in der neuen Elbphilharmonie das erste offizielle Konzert statt. (Archivbild)

Keystone/DPA dpa/A4281/_CHRISTIAN CHARISIUS

(sda-ats)

Am morgigen Mittwoch ist es soweit: das erste offizielle Konzert in der Elbphilharmonie erklingt. Schon jetzt ist die Euphorie gross - die Stimmen der Kritiker sind nahezu verstummt.

Die Musikwelt blickt nach Hamburg: Nach zehnjähriger Bauzeit wird die Elbphilharmonie am morgigen Mittwochabend mit einem Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters eröffnet. Die von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron entworfene "Gläserne Welle" auf einem alten Kaispeicher an der Spitze der Hamburger Hafencity wird schon jetzt als "Architekturwunder" und "Jahrhundertbau" gefeiert.

Unter Leitung von Chefdirigent Thomas Hengelbrock werden die Musiker eine musikalische Reise von der Renaissance bis zur Gegenwart unternehmen. Auf dem Programm steht auch die Uraufführung eines Auftragswerks von Wolfgang Rihm, einem der wichtigsten deutschen Komponisten der Gegenwart.

Für Schaulustige wird die Musik optisch umgesetzt und ab 20.15 Uhr als Lichtinstallation auf das spektakuläre Gebäude übertragen, ausserdem gibt es einen 360-Grad-Livestream im Internet. Das NDR Fernsehen überträgt die Feierlichkeiten live ab 18.00 Uhr.

Der Grundstein für die Elbphilharmonie wurde bereits am 2. April 2007 gelegt. Jahrelang machte das Bauwerk Schlagzeilen mit Bauverzögerungen und Kostensteigerungen. Ursprünglich sollte das gläserne Konzerthaus, das neben dem grossen Konzertsaal mit 2100 Plätzen noch einen kleinen Konzertsaal, ein Hotel mit 244 Zimmern und 44 Eigentumswohnungen beherbergt, bereits 2010 eröffnen.

SDA-ATS

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