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Die ägyptische Muslimbruderschaft will sich gegen das Verbot ihrer Bewegung wehren. In der Nacht zum Dienstag demonstrierten Anhänger der Islamisten-Organisation in mehreren Städten gegen den Gerichtsbeschluss, der den Muslimbrüdern jegliche Aktivitäten verbietet.

Bei einer Demonstration in Schabramant bei Kairo wurde ein Muslimbruder von Anwohnern, die den Demonstrationszug attackierten, erschossen. Die Bewegung erklärte: "Wir existieren seit 85 Jahren und wir werden weiter existieren."

Die Muslimbrüder wollen gegen das Verbot Einspruch einlegen. Die Islamisten sind der Auffassung, das Kairoer Gericht für Eilverfahren sei in der Angelegenheit gar nicht zuständig gewesen.

Mehrere liberale und linke Parteien hatten das Urteil vom Montag begrüsst. Der ägyptische Autor Fahmi Howeidy kritisierte die zunehmende Polarisierung der politischen Lager.

Er schrieb in der Zeitung "Al-Shorouk" , es sei unwesentlich, wer in dem Konflikt zwischen der Allianz der Muslimbrüder und den Kräften, die mit dem Militär verbündet sind, aktuell einen Sieg davongetragen habe, "denn am Ende ist die Nation der grosse Verlierer".

Den Muslimbrüdern riet der Autor, der meist wohlwollend über die Parteien des politischen Islams berichtet, zur Mässigung.

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SDA-ATS