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Die Waadtländer Polizei hat im März eine mutmassliche Terroristin verhaftet. (Symbolbild)

KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

(sda-ats)

Eine mutmassliche Terroristin ist im März in der Waadt verhaftet worden. Die französische Staatsangehörige wurde an ihr Heimatland ausgewiesen.

"Die Ausweisung ging mit einem Einreiseverbot in die Schweiz einher", sagte Cathy Maret, Mediensprecherin des Bundesamtes für Polizei (Fedpol), am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Sie bestätigte damit einen Bericht der Zeitung "La Côte".

Die Verhaftung und die Ausweisung wurden von der Waadtländer Polizei vorgenommen, fügte Maret an. "Die französischen Behörden wurden zuvor über die Ausweisung informiert." Die Verhaftung sei im Kampf gegen den Terrorismus erfolgt.

Die Verhaftung der Frau steht offenbar nicht im Zusammenhang mit den im Juni getätigten Verhaftungen von mutmasslichen Terroristen in der Region Genf und der Waadt. Insgesamt wurden vier Personen verhaftet, mindestens zwei von ihnen wurden wieder auf freien Fuss gesetzt.

Den vier Männern wurde vorgeworfen, gegen das Verbot der Gruppierungen Al-Kaida und Islamischer Staat verstossen zu haben. Zudem müssen sie sich wegen des Verdachts der Unterstützung beziehungsweise Beteiligung an einer kriminellen Organisation verantworten.

SDA-ATS