Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Spital durchsucht in Mönchengladbach durchsucht - doch der mutmassliche Kindermörder stellte sich in einem Imbiss. (Archivbild)

KEYSTONE/APA/THEO TITZ

(sda-ats)

Die Fahndung nach einem mutmasslichen Kindermörder in Deutschland hat ein tragisches Ende genommen: Der gesuchte Mann wurde am Donnerstag festgenommen, in seiner Wohnung fand die Polizei eine weitere Leiche.

Der Verdächtige hatte sich am Abend in einem Imbiss in Herne als der Gesuchte zu erkennen gegeben. Daraufhin wurde die Polizei gerufen und der Mann liess sich festnehmen. Es handle sich um den wegen Kindesmordes gesuchten 19-Jährigen. Der Festgenommene sei zweifelsfrei identifiziert, teilte die Polizei in Dortmund am späten Donnerstagabend mit.

Der Verdächtige befinde sich im Polizeigewahrsam. Er habe von sich aus den Hinweis auf ein Feuer gegeben. Am Ort des Brandes sei eine weitere Leiche gefunden worden. Die Polizei hatte zunächst von zwei Toten in der Wohnung gesprochen, berichtigte diese Angaben jedoch später.

Drei Tage flüchtig

Anwohner des brennenden Hauses reagierten entsetzt. Sie verspüre zwar Erleichterung, sagte eine 34 Jahre alte Frau. Aber: "Mich macht es traurig, dass er es überhaupt geschafft hat, drei Tage nicht gefunden zu werden."

Der als Einzelgänger geltende Mann wird verdächtigt, einen neunjährigen Nachbarjungen am Montagabend im Keller eines Reihenhauses in Herne erstochen zu haben.

Die Ermittler hatten in den vergangenen Tagen intensiv nach dem 19-Jährigen gesucht. Polizeihelikopter, Spürhunde und ein Grossaufgebot waren im Einsatz.

Im Internet gebrüstet

Der Knabe war in Herne erstochen im Keller des Nachbarn des Tatverdächtigen gefunden worden. Anschliessend verlor sich die Spur des 19-Jährigen, der sich mit seiner Tat im sogenannten Darknet gebrüstet haben soll. Nach Angaben der Polizei verbreitete er nach der Mordtat Fotos im Internet, die ihn blutverschmiert neben dem toten Kind zeigen.

Nach der Bluttat soll er Suizidabsichten angedeutet haben. Bei der Polizei gingen mehr als 1400 Hinweise zum Aufenthaltsort des Gesuchten ein. Immer wieder gab es aber auch Fehlalarme. Mit Grossaufgeboten rückten die Einsatzkräfte etwa in Herne, Mönchengladbach und in Wilnsdorf bei Siegen aus, nachdem Zeugen den mutmasslichen Kindermörder dort gesehen haben wollten. Bestätigt hatte sich der Verdacht in keinem der Fälle.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS