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Nach Anschlag auf Ex-Spion Spuren von Nervengift entdeckt

Bewacht und abgesperrt: Das Restaurant in Salisbury, wo Spuren von Nervengift gefunden wurden.

KEYSTONE/EPA/NEIL HALL

(sda-ats)

In der südenglischen Kleinstadt Salisbury sind nach dem Giftanschlag auf einen russischen Ex-Spion und dessen Tochter Spuren von Nervengift entdeckt worden. Die Behörden bestätigten am Sonntag den Fund in einem Pub und einem Restaurant.

Zuvor hatte bereits der britische Sender BBC in der Nacht zum Sonntag darüber berichtet. Er berief sich auf Ermittler. Diese fanden in Salisbury Spuren von Nervengift in zwei von Sergej Skripal besuchten Lokalen, einem Pub und einem Restaurant.

Es sei davon auszugehen, dass bis zu 500 Menschen die beiden Örtlichkeiten im kritischen Zeitraum zwischen dem 4. und 5. März aufgesucht hätten, teilten die britischen Gesundheitsbehörden am Sonntag mit. Die Betroffenen wurden aufgefordert, unter anderem ihre Kleidung vorsichtshalber zu waschen.

Skripal und seine 33-jährige Tochter Yulia waren am vergangenen Sonntag mit Vergiftungserscheinungen in Salisbury aufgefunden worden. Sie wurden der Polizei zufolge Opfer eines Attentats mit Nervengift.

Die beiden befanden sich nach Angaben von Innenministerin Amber Rudd am Samstag weiterhin in einem kritischen Zustand. Ein ebenfalls verletzter Polizist ist demnach "schwer krank", aber ansprechbar.

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