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Durch das mit Mineralöl verschmutzte Wasser wurden auch mehrere Vögel in Mitleidenschaft gezogen.

KEYSTONE/CYRIL ZINGARO

(sda-ats)

Wegen der Verschmutzung durch Mineralöl im Bach "Mèbre" westlich der Stadt Lausanne ist eine Ente verendet. Die Behörden beobachten zudem ein Dutzend beschmutzte Schwäne. Die Ermittlungen sind noch im Gang.

Einen Tag nach der Verschmutzung macht die Polizei keine weiteren Angaben zum laufenden Ermittlungsverfahren, wie Mediensprecher Arnold Poot am Mittwoch der Nachrichtenagentur sda sagte. Die Feuerwehr ist nach wie vor mit der Reinigung des Bachs und der Ufer beschäftigt.

Dieser wurde am Dienstag aus einem Industriegebiet bei Chavannes-près-Renens mit Mineralöl verschmutzt. Das Wasser verfärbte sich darauf schwarz und beschmutzte auch Wasservögel. So wurde ein Dutzend Schwäne mit schwarzen Zeichnungen am Hals und an der Wasserlinie registriert.

Bei einer Ente - einem sogenannten Gänsesäger - betraf es auch die Flügel. Das Tier verstarb, wie Frédéric Hofmann vom Waadtländer Amt für Umwelt auf Anfrage sagte. Das Amt beobachtet derzeit die Lage der Schwäne und erwägt Vor- und Nachteile einer Reinigung des Gefieders. Diese würde für die Vögel einen grossen Stress bedeuten, hielt Hofmann fest. Nicht betroffen sind nach ersten Erkenntnissen die Fische.

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SDA-ATS