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Nach Einsatz syrischer Regierungstruppen: Türkei beschiesst Afrin

Die Türkei bombardiert nach Angaben der syrischen Regierung die Region Afrin im Norden Syriens.

KEYSTONE/GERHARD RIEZLER

(sda-ats)

Vor einem Monat ist die Türkei in die von Kurden kontrollierte Region Afrin im Norden Syriens einmarschiert. Jetzt kommen dort syrische Regierungskräfte den Kurden zu Hilfe. Droht eine Eskalation?

Nach der Entsendung syrischer Regierungskräfte in die von Kurden kontrollierte Region Afrin im Norden des Landes hat die Türkei das Gebiet nach syrischen Regierungsangaben bombardiert. Das meldete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana am Dienstag.

Im regierungsnahen TV-Sender Al-Mayadeen war eine Explosion zu sehen. Es habe sich um einen türkischen Angriff gehandelt, meldete der Sender.

Kurz zuvor waren erste syrische Regierungskräfte in Afrin eingerückt, wie die Kurdenmiliz YPG bestätigte. Ein Konvoi mit hunderten regierungstreuen Kämpfern habe am Nachmittag die von den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) kontrollierte Region erreicht, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Die Einheiten sollten sich an der Verteidigung der Einheit Syriens und der Grenzen des Landes beteiligen. Die Kurden wollen so einen Angriff der Türkei stoppen.

Türkische Truppen und syrische Verbündete hatten vor einem Monat eine Offensive auf Afrin begonnen. Das Gebiet wird von der YPG kontrolliert. Die Türkei sieht in der Miliz den syrischen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und bekämpft sie.

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