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Nach der Freigabe des Rheins bei der Loreley in Deutschland wird in den Schweizerischen Rheinhäfen in Basel ein Überhang an Containern entladen, der sich während der Havarie angestaut hatte. Der Branchenverband SVS erwartet eine Normalisierung bis Ende der Woche.

Nach der Bergung des am 13. Januar bei St. Goarshausen gekenterten Säuretankers "Waldhof" wurde die Rheinschifffahrt am Unglücksort am Montag um 16 Uhr wieder freigegeben. In den Häfen und bei Verladern sei inzwischen aber viel Fracht liegen geblieben, teilte die Schweizerische Vereinigung für Schifffahrt und Hafenwirtschaft (SVS) am Dienstag mit.

Die Bahn habe während der 32-tägigen Havarie aus Kapazitätsgründen nicht in die Lücke springen können, und die Strasse sei wegen der höheren Kosten nur bei zeitlich dringenden Gütern eine Alternative. Aufgestaut habe sich so vor allem ein Überhang im Containerverkehr.

Bei den Schweizer Rheinhäfen sei dies namentlich im Basler Hafen Kleinhüningen zu spüren: Im Importverkehr werde jetzt Schiff für Schiff entladen. Folge seien auch Lastwagenstaus in der Umgebung. Die Branche kann laut der SVS das Zusatzaufkommen aber problemlos bewältigen; im Export gebe es gar noch freie Kapazitäten.

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SDA-ATS