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Die Gewalttat auf dem Pilgerweg zur Einsiedelei Longeborgne im Wallis ist noch nicht geklärt. (Symbolbild)

Keystone/OLIVIER MAIRE

(sda-ats)

Rund um die Gewalttat in Bramois VS vom Weihnachtstag liegt noch etliches im Dunkeln. Bei dem Angriff waren ein Mann getötet und drei weitere Menschen verletzt worden.

Das am schwersten verletzte Opfer, ein etwa 30-jähriger Mann, befand sich am Dienstag noch im Spital. In Lebensgefahr sei der Verletzte aber nicht, teilte die Polizei mit.

Das Spital bereits verlassen konnten die beiden anderen Verletzten. Es handelt sich um eine Frau und einen Mann, beide um die 70 Jahre alt. Ein nach dem Angriff leblos im Bachbett gefundener Mann konnte noch nicht formell identifiziert werden. Seine Angehörigen seien zurzeit nicht in der Schweiz, hiess es bei der Polizei.

Ablauf ungeklärt

Die Staatsanwaltschaft ist daran, den Ablauf der Tat zu rekonstruieren, denn noch ist nicht bekannt, was genau vorgefallen ist. Die Befragungen seien noch nicht zu Ende, und die Gerichtsmediziner hätten ihre Schlussfolgerungen noch nicht vorgelegt, sagte der Walliser Generalstaatsanwalt Nicolas Dubuis. Bekannt sind hingegen die Beteiligten.

Am Sonntag gegen 9 Uhr war eine etwa 70-jährige verletzte Frau in der Notfallstation des Spitals in Sitten erschienen. Ihre Wunden stammten von einer Stichwaffe. Aufgrund ihrer Aussagen suchte die Polizei den Tatort auf: den Weg zur Einsiedelei Longeborgne in Bramois VS.

Dort stiessen die Beamten auf zwei weitere mit einer Stichwaffe verletzte Personen - zwei Männer im Alter von etwa 70 und 30 Jahren. In einem Bachbett wurde am Sonntagnachmittag ferner ein weiterer Mann leblos gefunden. Er ist laut den Ermittlern mit dem etwa 30-jährigen Verletzten verwandt.

Die beiden älteren Verletzten sollen laut Zeugen regelmässige Besucher der Einsiedelei sein. Die beiden anderen Männer dagegen scheinen an dem Ort nicht bekannt zu sein. Seit Dienstag ist die Einsiedelei Longeborgne für Besucher wieder zugänglich.

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