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Nach dem Grossbrand in einer psychiatrischen Klinik bei Moskau werden viele der 38 Toten wohl beerdigt, ohne dass ihre Identität bekannt ist. Bisher wurden nur neun Opfer identifiziert.

Von vielen toten Patienten seien bei dem verheerenden Brand vom Freitag nur verkohlte Knochen übriggeblieben, teilten die Behörden am Sonntag russischen Agenturen zufolge mit. Ein Abgleich mit Genmaterial von Verwandten sei in einigen Fällen unmöglich. Elf der Opfer seien "alleinstehend ohne bekannte Familienangehörige" gewesen, so Gesundheitsministerin Veronika Skworzowa.

In der Region des Moskauer Gebiets hatten Behörden am Samstag einen Tag der Trauer für die Opfer im Alter zwischen 20 und 76 Jahren angesetzt. 36 Patienten und 2 Mitarbeiter des Pflegepersonals starben in der Brandnacht, als das Holzgebäude im Dorf Ramenski abbrannte.

Die Suche nach der Unglücksursache dauerte an. Ermittler vermuten einen unsachgemässen Umgang mit Feuer sowie Verstösse gegen die Brandschutzvorschriften.

Auch dem Verdacht der Brandstiftung gehen sie nach. Kritik richtete sich gegen das Zivilschutzministerium, weil die Feuerwehr erst mit grosser Verspätung am Brandort angekommen war.

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SDA-ATS