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Auch nach seinem Rücktritt aus dem Nationalrat bleibt Yannick Buttet im Wallis unter Druck. (Archivbild)

KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

(sda-ats)

Auch nach seinem Rücktritt aus dem Nationalrat am Sonntag steht Yannick Buttet im Wallis weiterhin unter Druck. Die Parteien zeigten sich skeptisch, ob Buttet noch Präsident der Gemeinde Collombey-Muraz VS bleiben soll.

Klar ist der Fall für die Walliser SP. Es gebe keinen Grund, als Gemeindepräsident weiter zu machen, wenn man nicht mehr dazu im Stande sei, das Nationalratsmandat zu erfüllen, sagte die Walliser SP-Präsidentin Barbara Lanthemann.

Auch der Walliser FDP-Präsident René Constantin fragt sich, wie lange Buttet noch glaubwürdig an der Spitze der Gemeinde Collombey-Muraz bleiben kann. "Im Moment hat er die lokale Unterstützung, aber bis wann?"

Nicht alle Parteien nehmen allerdings offen Stellung, so zum Beispiel die Walliser SVP: "Darüber muss die lokale SVP-Sektion entscheiden", sagte Jérôme Desmeules, Co-Präsident der SVP des französischsprachigen Wallis.

Rücktritt aus dem Nationalrat

Einzig die CVP Unterwallis hält Yannick Buttet bei seinem Amt als Gemeindepräsident die Treue. Der Walliser war am Sonntag aus dem Nationalrat zurückgetreten. Er habe das im Interesse seiner Familie und seiner Partei entschieden, liess Buttet am Sonntag über seinen Anwalt mitteilen.

Zuvor war bekannt geworden, dass die Walliser Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Nötigung eröffnet hat. Das Verfahren geht auf die Anzeige der früheren Geliebten von Buttet zurück, die im November wegen ihm die Polizei gerufen hatte. Der Fall löste auch im Bundeshaus eine grundsätzliche Debatte über Belästigung aus.

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SDA-ATS