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Neu Delhi - In Indien haben sich nach der schlimmsten Trockenheit seit Jahrzehnten mehr als 17'000 Bauern das Leben genommen. Im Jahr 2009 begingen 17'368 Landwirte Selbstmord, vor allem in den drei Bundesstaaten Maharashtra, Karnataka und Andhra Pradesh im Süden und Westen des Landes.
Das teilte die Regierung am Montag mit. Sie nannte offiziell keine Gründe. 2009 aber fiel der Monsunregen so schwach aus wie seit 37 Jahren nicht; entsprechend mager fielen die Ernten aus. Familien von Bauern hatten auch wachsende Schulden als Grund für die vielen Selbsttötungen genannt.
Der Landwirtschaftsminister des zentralindischen Staates Madhya Pradesh bezeichnete vor kurzem chemische Düngemittel als Ursprung allen Übels. Ihre Nutzung habe die Gesundheit und Widerstandskraft der Pflanzen geschädigt, sagte Ramkrishna Kusmaria. Er rief die Bauern zur Umstellung auf Bio-Landbau auf. In Indien leben und arbeiten zwei von drei Bewohnern auf dem Land.

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SDA-ATS