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Drei Tage nach dem Einsturz eines achtstöckigen Fabrikgebäudes mit mehr als 300 Toten in Bangladesch hat die Polizei nach eigenen Angaben zwei Verantwortliche dort ansässiger Textilfirmen festgenommen. Gegen die Männer werde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

Es handle sich um Bazlus Samad, Chef der Firmen New Wave Buttons und New Wave Style, sowie Mahmudur Rahaman Tapash, einen leitenden Angestellten "einer der beiden Firmen", sagte der stellvertretende Polizeichef der Hauptstadt Dhaka am Samstag. Die Festnahmen seien kurz nach Mitternacht erfolgt.

Das teilweise illegal errichtete Gebäude in Dhaka war am Mittwochmorgen kurz nach Arbeitsbeginn eingestürzt. Nach jüngsten Angaben kamen bei dem Unglück mindestens 323 Menschen ums Leben.

Zum Zeitpunkt des Einsturzes sollen mindestens 3000 Menschen in fünf Fabriken in dem Gebäude gearbeitet haben. Etwa 2300 Menschen wurden bis Freitag als Überlebende registriert.

Am Freitag gingen in Dhaka hunderttausende Textilarbeiter aus Protest gegen miserable Arbeitsbedingungen auf die Strassen. Sie griffen Fabriken an, warfen Fahrzeuge um und setzten Verkaufsstände in Brand.

Die Demonstranten forderten die Hinrichtung der für das Unglück Verantwortlichen. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse ein.

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SDA-ATS