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Der Güterverkehr hat nach dem Streckenunterbruch vom vergangenen Spätsommer bei Rastatt D wieder zugelegt. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/RONALD WITTEK

(sda-ats)

Der Güterverkehr hat sich im vierten Quartal 2017 vom Unterbruch der Rheintallinie im Spätsommer 2017 bei Rastatt D erholt. Die Verkehrsleistung stieg um 3,7 Prozent auf 3,11 Milliarden Nettotonnenkilometer. Grund für die Zunahme dürfte ein Nachholeffekt sein.

Im Vorquartal hatte der Schienengüterverkehr noch einen Rückgang von 6,4 Prozent verzeichnet, wie wie der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr (Litra) am Freitag mitteilte.

Auch im Mehrjahresvergleich wird der Aufholeffekt im Schienengüterverkehr nach der Wiederöffnung der Rheintalstrecke deutlich: Verglichen mit dem gleichen Zeitraum in den vergangenen vier Jahren weist die Verkehrsleistung des Güterverkehrs im vierten Quartal 2017 den höchsten Wert aus.

Das Nadelöhr im europäischen Nord-Süd-Bahnverkehr war von Mitte August bis Anfang Oktober wegen einer Schienenabsenkung bei Rastatt gesperrt. Dies brachte den Schienen- und damit den Güterverkehr durcheinander.

Die üblichen rund 200 Güterzüge pro Tag wurden teilweise umgeleitet, viele Güter wurden auf der Strasse und auf dem Rhein befördert. Bahnreisende mussten auf Busse umsteigen.

Ein anderes Bild als im Güterverkehr zeigt sich im Personenverkehr: Die Personenkilometer gingen um 0,2 Prozent auf 5,25 Milliarden Kilometer zurück. Das wirkt sich auch auf die Trassenkilometer aus, da der Personenverkehr der Grossteil der Trassen beansprucht. Die Trassenkilometer gingen um 0,2 Prozent auf 49,6 Millionen zurück.

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SDA-ATS