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Der Internationale Skiverband FIS räumt die Verleumdungsklage von Star-Geigerin Vanessa-Mae mit einer Geldzahlung in unbekannter Höhe aus dem Weg.

Die FIS entschuldigte sich zudem in einer Stellungnahme am Mittwoch und gab bekannt, sie werde nicht länger behaupten, die Musikerin habe sich die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2014 durch manipulierte Rennen erschlichen.

In Russland war Vanessa-Mae unter dem Namen Vanessa Vanakorn für Thailand im Riesenslalom angetreten. Sie ist in Singapur geboren, ihr Vater kommt aus Thailand. Wegen aus Sicht des Skiweltverbands offensichtlicher Regelverstösse bei den extra zur Qualifikation veranstalteten Rennen im slowenischen Krvavec hatte die FIS die inzwischen 37-Jährige für vier Jahre gesperrt.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS sah allerdings keine Schuld bei der Freizeit-Sportlerin und hob die Sperre im Juni 2015 auf. Vanessa-Mae erhob einige Monate später schwere Vorwürfe gegen die FIS und beklagte, "als Betrügerin gebrandmarkt" und "verspottet" worden zu sein. Der Prozess habe sie rund 200'000 Franken gekostet. Das Geld, das sie nun von der FIS erhalten wird, werde einer karitativen Einrichtung gespendet, teilte der Weltverband mit.

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SDA-ATS