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Die weltweite Nachfrage nach Diamanten wird sich bis 2020 verdoppeln und der Preis für die Edelsteine wird mangels Angebot deutlich steigen. Indien und China entwickeln sich dabei zu neuen grossen Absatzmärkten.

Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung der Kanzlei Bain & Company für das Antwerpener Welt-Diamanten-Zentrum (AWDC) hervor. Demnach wird die Nachfrage jährlich um mehr als sechs Prozent steigen.

Die Nachfrage nach Diamanten als Schmuckstücke und Luxusgüter werde vor allem aus Indien und China kommen, wo die Mittelschicht bis 2020 deutlich anwachsen werde, heisst es in der Studie. Absatzmarkt Nummer eins würden vorerst aber die USA bleiben. Im Jahr 2020 würden die Marktanteile für Indien und China bei rund 30 Prozent liegen und damit in etwa gleichauf mit den USA.

Das Angebot hingegen dürfte der Untersuchung zufolge lediglich um 2,8 Prozent pro Jahr steigen, was zu einem "strukturellen Mangel" führen werde. Die Handelsketten müssten daher ihre Strategie zur Versorgung mit Diamanten überdenken. Der Preis werde wegen dieser Entwicklung steigen, vor allem für grosse Diamanten. Dies könnte noch dadurch verstärkt werden, dass Edelsteine als Vermögensanlage an Bedeutung gewinnen könnten.

In den vergangenen 50 Jahren hat sich die Diamantenförderung in Ländern wie Russland, Australien und Kanada ausgeweitet, nachdem zuvor vor allem Afrika die Herkunftsregion war. Schmuckstücke und industrielle Anwendungen sind die beiden wichtigsten Verwendungszwecke für Diamanten.

SDA-ATS