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Luxusartikel wie Uhren sind laut Experten insbesondere in China vermehrt gefragt. Aber auch hierzulande dürfte der Luxusmarkt wachsen. (Themenbild)

KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA

(sda-ats)

Die globale Nachfrage nach Luxusgütern dürfte im Jahr 2018 weiter zunehmen. Getrieben durch die grosse Kauflust von jungen chinesischen Konsumenten soll der Umsatz laut einer Studie um 6 bis 8 Prozent wachsen. Europa hinkt allerdings hinterher.

Konkret sollen die Verkäufe von hochpreisigen Accessoires und Luxusprodukten wie Lederwaren, Mode, Schmuck und Uhren, Parfüm sowie Kosmetik auf insgesamt rund 280 Milliarden Euro steigen, wie die Experten des Beratungsunternehmens Bain&Company prognostizieren.

Vor allem in China prognostizieren die Berater von Bain im Auftrag des italienischen Luxusgüterverbands "Fondazione Altagamma" einen Anstieg des Absatzes von Premiummarken um mehr als 20 Prozent, wie der am Montag veröffentlichten und aktualisierten "Luxury Study 2018" zu entnehmen ist.

"Das Luxusgeschäft ist ausgesprochen gut ins Jahr 2018 gestartet", lässt sich Bain-Partner und Luxusgüterexperte Serge Hoffmann in der Mitteilung zitieren. Diese Tendenz werde sich trotz Währungsschwankungen in nahezu allen Weltregionen und Käuferschichten fortsetzen, zeigt er sich überzeugt. Als Grund nennt er primär grössere Absatzmengen und nicht höhere Preise.

Europa hinkt hinterher

Derweil dürfte das Wachstum in Europa eher unterdurchschnittlich ausfallen. Vor allem der starke Euro bremse die Kauflust der ausländischen Besucher. Dies verlangsame auch den Luxuskonsum in Deutschland und Grossbritannien, wo man zudem die Unsicherheiten im Rahmen des Brexit spüre.

In Russland, Frankreich und der Schweiz sei indes mit einem Absatzzuwachs zu rechnen. Gesamteuropäisch erwarten die Experten für das Gesamtjahr ein Wachstum von 2 bis 4 Prozent.

Auf dem amerikanischen Kontinent sehe es etwas besser aus. Hier wird mit einem Anstieg des Absatzes von Luxuswaren von 3 bis 5 Prozent gerechnet. In den USA verhelfe bereits seit Ende 2017 der schwache US-Dollar zu einer guten Kauflaune der Touristen aus Asien und Europa. Mittlerweile seien aber auch die US-Amerikaner wieder bereit mehr Geld für Luxusartikel auszugeben.

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SDA-ATS