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Der Nahrungsmittelhersteller Hügli hat 2010 bei geschrumpftem Umsatz mehr verdient. Automatisierungen liessen die Margen steigen. Der Reingewinn kletterte auch wegen des Verkaufs des Geschäfts mit Schokolade-Couverturen um 18,1 Prozent auf 27,4 Mio. Franken.

2010 sei ein Jahr der Konsolidierung gewesen, sagte der seit Anfang dieses Jahres amtierende Hügli-Chef Thomas Bodenmann am Donnerstag vor den Medien in Zürich. Die auf Suppen- und Saucen-Trockenmischungen spezialisierte Gruppe habe den Produktmix verbessert und die Effizienz gesteigert.

So setzte Hügli etwa neue Maschinen zur Herstellung von Brühwürfeln ein, die 200 Prozent mehr Ausstoss liefern als noch im Jahr 2008, gleichzeitig ist nur noch die Hälfte des Personals nötig. Gesamthaft sank die Zahl der Vollzeitstellen um 52 auf 1377.

Bodenmann plant weitere Effizienzsteigerungen, nach den Verpackungen unter anderem auch in der Produktion. In den Werken in der Schweiz und Deutschland sei die Produktivität aber bereits hoch, Handlungsbedarf bestehe dagegen in den Fabriken in Tschechien, Italien und Grossbritannien.

Wie bereits im Januar bekannt gegeben, ging der Umsatz 2010 das zweite Jahr in Folge zurück, nachdem zwischen 2004 und 2008 die Erlöse - auch dank Übernahmen - von 233 Mio. auf 401 Mio. Fr. geklettert waren. Hügli habe zwar ein organisches Wachstum von 3,2 Prozent erzielt, dieses sei aber von den Wechselkursen "brutal zunichte gemacht" worden, sagte Bodenmann.

Der Konzernumsatz sank um 4,7 Prozent auf 372,2 Mio. Franken. Währungseinflüsse kosteten 6,4 Umsatzprozentpunkte, der Verkauf der Schokolade-Couverturen weitere 1,5 Prozentpunkte.

Im ersten Quartal 2011 hielt der Rückgang an, der Umsatz tauchte um 15,6 Prozent auf 90,9 Mio. Franken. Bodenmann verwies auf das starke Vorjahresquartal, das einen Zuwachs um 9,5 Prozent gebracht hatte, die Frankenstärke und Devestitionseffekte. Unschön sei aber der organische Umsatzrückgang um 2,6 Prozent.

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SDA-ATS