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Nashorn-Wilderei in Südafrika erreicht Rekord: 1020 Tiere getötet

Die Wilderei von Nashörnern in Südafrika hat einen neuen traurigen Rekord erreicht. Seit Januar seien im ganzen Land bereits 1020 Tiere erlegt worden, im Vorjahr seien es insgesamt 1004 Nashörner gewesen, teilte die zuständige Umweltbehörde am Donnerstag mit.

Am schlimmsten betroffen sei der weltbekannte Krüger-Nationalpark, wo allein 672 der mächtigen Säugetiere ermordet worden seien. "Leider eskaliert die Wilderei weiter, obwohl wir in Südafrika zahlreiche Gegenmassnahmen eingeleitet haben", sagte Umweltministerin Edna Molewa.

"Wir glauben, dass die Wilderei Teil eines millionenschweren und weltweit organisierten Handels mit wilden Tieren ist. Diese Geissel auszumerzen, ist nicht einfach", so Molewa weiter. Südafrikaner wurden aufgefordert, alle verdächtigen Beobachtungen, die mit Wilderei in Zusammenhang stehen könnten, zu melden.

Die Hörner der Tiere werden vor allem für kunsthandwerkliche Schnitzereien und in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet. Auf dem Schwarzmarkt erzielen sie Rekordpreise.

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