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Bern - Hausbesitzer zeigen grosses Interesse, ihre Liegenschaften energietechnisch zu sanieren. Während den ersten sechs Monaten des nationalen Gebäudeprogramms sind beim Bund rund 14'000 Gesuche für Fördergelder eingegangen. Die Nachfrage liegt damit über den Erwartungen.
Wie das Bundesamt für Umwelt (BAFU) am Donnerstag mitteilte, beantragen die Gesuchsteller Fördergelder zur energietechnischen Sanierung der Gebäudehülle im Umfang von 123 Millionen Franken. Rund 7500 der Gesuche im Umfang von 61 Millionen Franken wurden bereits bewilligt.
Erst 430'000 Franken ausbezahltAber erst 152 Gesuche im Wert von 430'000 Franken wurden ausbezahlt. Dies rührt daher, dass insbesondere bei grösseren Sanierungs-Vorhaben nicht von heute auf morgen mit dem Bau begonnen werden kann.
Im Gebäudeprogramm stehen für die Sanierung der Gebäudehülle jährlich 133 Millionen Franken zur Verfügung. Finanziert werden diese Fördergelder aus der CO2-Abgabe auf Brennstoffen.
Neben dem national einheitlichen Programm für die Sanierung der Gebäudehüllen bieten die Kantone unterschiedliche Zusatzprogramme an zur Förderung erneuerbarer Energien, der Abwärmenutzung und der Optimierung der Haustechnik. Über diese Teile des Gebäudeprogramms gibt die erste Zwischenbilanz noch keine Auskunft.
Ziel: 10'000 Sanierungen pro JahrDer Bund stellt für den zweiten Teil des Programms 67 Millionen Franken aus der CO2-Abgabe zur Verfügung. Die Kantone müssen im Minimum den gleichen Betrag bereitstellen. Das tun sie auch. In den kantonalen Budgets sind bis zu 100 Millionen eingeplant. Während den nächsten zehn Jahren stehen damit pro Jahr bis zu 300 Millionen Franken für Investitionen in die Energieeffizienz zur Verfügung.
Das Gebäudeprogramm soll pro Jahr 10'000 Sanierungen und Investitionen von über einer Milliarde Franken auslösen. Der CO2-Ausstoss soll damit bis 2020 um rund 2,2 Millionen Tonnen sinken.

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SDA-ATS