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Die von Dick Marty in seinem Kosovo-Bericht erhobenen Vorwürfe sollen von einer internationalen Kommission untersucht werden. Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats (APK) fordert den Bundesrat in einer Motion auf, sich auf dem internationalen Parkett für eine solche Untersuchung einzusetzen.

Der Entscheid fiel einstimmig, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Vorher hatte Dick Marty über die Hintergründe und Konsequenzen seines Berichts über Menschenrechtsverletzungen sowie illegalen Organhandel in Kosovo informiert. Die Kommission erörterte darauf mit Aussenministerin Micheline Calmy-Rey die Möglichkeiten der Schweiz, sich für eine internationale Untersuchung einzusetzen.

Gemäss Communiqué zeigte sich die Kommission "sehr beeindruckt von der exzellenten Arbeit" und der "ausgewogenen Berichterstattung" Martys in dieser komplexen Angelegenheit. Die APK lobte Marty für seinen Mut und sein persönliches Engagement.

In dem von Marty im Auftrag des Europarats verfassten Bericht erhebt der Tessiner Ständerat Marty schwere Vorwürfe gegen frühere Verantwortungsträger der kosovarischen Befreiungsarmee UCK. Sie sollen in Drogenhandel verwickelt sein und serbische Gefangene getötet haben, um mit deren Organen zu handeln. Der derzeitige kosovarische Ministerpräsident Hashim Thaci soll darin involviert gewesen sein.

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SDA-ATS